Photovoltaikanlage in Betrieb genommen

Den Startschuss zur Einspeisung von umweltfreundlichem Sonnenstrom in das Netz des Energieversorgers gab Bürgermeister Hubert Henig bei der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule in Theilheim. Für die Stromerzeugung wurden insgesamt 244 Module auf dem Schuldach installiert.

Photovoltaikanlage auf dem Dach der neu umgebauten Schule.
Foto: Bauamtsleiter Thomas Häusner, Petra Ziegler von der Firma Belectric und Bürgermeister
Hubert Henig vor den sechs Wechselrichtern bei der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage

Die Anlage produziert mit einer Leistung von rund 30 Kilowatt peak ca. 30.000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Damit könnten etwa 7 Haushalte pro Jahr mit Strom versorgt werden. Damit trägt auch die Gemeinde Theilheim zur Verringerung von
CO-2-Ausstoss und somit zum Umweltschutz bei.
Die Gemeinde Theilheim hat in ihrem Einspeisungsvertrag auch die Möglichkeit des Eigenverbrauchs vereinbart. Während der erzeugte Strom zurzeit vollständig eingespeist wird, kann durch einfaches Umklemmen auf eine Eigenbedarfabnahme umgestellt werden. Die Investitionskosten der Anlage beliefen sich auf brutto rund 92.000 Euro.

Installiert wurde die Anlage durch die  Firma Belectric aus Kolitzheim. Die sechs Wechselrichter unter dem Schuldach können von der Gemeindeverwaltung per Internetverbindung kontrolliert und die Leistungsabnahme überwacht werden.

Theilheim zeigt sich mit dem Bau der Photovoltaikanlage für erneuerbare Energien sehr aufgeschlossen, wurde doch bereits eine Sole/Wasser-Wärmepumpe im Rahmen der Generalsanierung der Grundschule auf dem Schulgelände eingebracht, mit der künftig die Heizungsanlage der Schule betrieben wird. In der heutigen Zeit sei es wichtig auf die erneuerbaren Energiequellen zurück zugreifen, so Bürgermeister Henig. Bezüglich des Stromverbrauchs der Wärmepumpe wird noch überprüft, ob hier ein Eigenverbrauch des erzeugten Stroms wirtschaftlich ist.

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